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Verlängerung des Sonderforschungsbereichs 876

2. Phase von 2015 - 2018 des Sonderforschungsbereichs 876 bewilligt

SFBLogo Kopie Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in der letzten Sitzung des Bewilligungssauschuss die Verlängerung des SFB 876 für die zweite Phase von 2015 bis 2018 genehmigt. Die weltweite Datenmenge wächst unaufhaltsam und sprengt schon jetzt jede Vorstellungskraft. Im Sonderforschungsbereich 876, Verfügbarkeit von Information durch Analyse unter Ressourcenbeschränkung, erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dortmund neuen Methoden, mit denen diese Daten gesammelt, ausgewertet und genutzt werden können.

Bereits in der ersten Förderperiode bis 2014 beschäftigte sich der Sonderforschungsbereich damit, heterogene Datenströme so zu filtern, zu bereinigen und zusammenzufassen, dass sie mit vorhandenem Speicher und möglichst wenig Energie und Kommunikation auskommen und für die weitere Auswertung gut geeignet sind. Neue Algorithmen ermöglichen Prognosen für die Einsparung von Ressourcen, müssen dabei aber selbst mit wenigen Ressourcen auskommen, so dass sie auch auf kleinen und mobilen Geräten ausführbar sind. Damit integrierte der SFB die Themen Big Data, Industrie 4.0 und Cyber-Physical Systems erstmalig einem gemeinsamen Forschungsverbund.

Die bestehenden und weiter fortgeführten Projekte der ersten Phase werden ergänzt durch neue Projekte, wie zur Analyse graphischer Netze oder der Speicherung von Datenmassen aus dem Large Hadron Collider in Genf.

Sprecherin des SFB 876 ist Prof. Katharina Morik vom Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz an der Fakultät für Informatik der TU Dortmund. Die Förderung für die kommenden vier Jahre beträgt mehr als 9 Millionen Euro.