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Technologietransfer in Serbien: Fakultät für Informatik leistet Aufbauhilfe

Mit dem Technologiezentrum, dem Technologiepark und der engen Verknüpfung zwischen innovativen Unternehmen und seinen Hochschulen ist Dortmund ein herausragendes Beispiel für den erfolgreichen Technologie- und Wissenstransfer in Deutschland. Die Fakultät für Informatik hat - direkt und indirekt - einen beträchtlichen Anteil an diesem Erfolg.

Die Erfahrungen, die hier seit den 80er Jahren gemacht wurden, fließen nun in ein Projekt zum strategischen Aufbau eines systematischen Technologietransfers an vier serbischen Universitäten ein. Finanziert wird das EU-Projekt im Rahmen des TEMPUS–Programms, mit dem seit vielen Jahren Hochschulkooperationen zwischen EU- und Nicht-EU-Ländern gefördert werden. Nach dem Projekt-Kick off im April war nun eine Delegation der Projektpartner an der Fakultät für Informatik zu Gast. Neben Dekanen und Prodekanen nahmen auch Prof. Dr. Miloš Nedeljković, Staatssekretär im serbischen Ministerium für Wissenschaft und Technologieentwicklung, und Prof. Dr. Vera Dondur, Präsidentin des National Council for Science and Technological Development, an dem Meeting teil.

Die Rolle der Universitäten als treibende Kraft für den wirtschaftlichen Wandel ist in Serbien bislang nicht ausreichend entwickelt. Das TEMPUS-Projekt „National Platform for Knowledge Triangle in Serbia“ (KNOWTS) will dazu beitragen, dass das innovative Know how der serbischen Hochschulen stärker und schneller in unternehmerische Aktivitäten mündet. Neben Dr. Norbert Jesse von unserer Fakultät, der wesentlichen Anteil an den Ideen für KNOWTS hat, sind folgende Institutionen von EU-Seite in das Projekt eingebunden: TU Wien, Instituto Superior Tecnico in Lissabon, Canterbury Christ Church University, Universität Alicante. Auf serbischer Seite sind die Universitäten in Belgrad, Novi Sad, Nis und Kragujevac zwei Ministerien, das National Council for Higher Education und die Serbische Handelskammer beteiligt. Ratgeber aus Athen, Spanien, Skopje runden das Projektteam ab.

Das Dortmunder Meeting war geprägt von einer Vielzahl an Vorträgen. Beteiligt waren u. a. die Transferstelle der TU, das Technologiezentrum Dortmund, die Wirtschaftsförderung Dortmund und das Excellence Cluster Logistics.