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Doktorandenkolleg stärkt Netzwerk der Ruhrgebiets-Informatik

Am 9. und 10. März veranstaltet die Informatik-Ruhr, ein Zusammenschluss der Informatiker der TU Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen, erstmals ein Doktorandenkolleg. Mit dieser Veranstaltung stellen die drei Universitäten die Weichen für eine verstärkte Zusammenarbeit und eine intensivere forschungsorientierte Kooperation.

Vornehmliches Ziel des Doktorandenkollegs ist die Bildung eines persönlichen Netzwerkes zwischen den Nachwuchswissenschaftlern. Besonders bemerkenswert ist, dass den Doktorandinnen und Doktoranden der Informatik-Ruhr nun eine Plattform zur Verfügung steht, die ausdrücklich dem wissenschaftlichen Austausch über die engeren fachlichen Grenzen der Teildisziplinen der Informatik hinaus gewidmet ist.

Des Weiteren ist das Kolleg auch eine ausgezeichnete Gelegenheit, um Informationen zu Karrierewegen in Wirtschaft und Wissenschaft vorzustellen und persönliche Perspektiven für die Zeit nach der Promotion zu reflektieren.

28 Doktorandinnen und Doktoranden beteiligen sich an diesem ersten Kolleg. Sie mussten im Vorfeld eine Kurzfassung ihres Diskussionsbeitrages einreichen, die die Zielsetzung und die besonderen Herausforderungen ihres Promotionsvorhabens beschreibt. Im Rahmen des Kollegs werden diese Themen präsentiert und mit den anderen Teilnehmern diskutiert. Einen besonderen Wert legen die Veranstalter nicht nur auf ausreichenden Raum für die fachliche Diskussion, vielmehr werden in einer abendlichen Veranstaltung auch kreativ langfristige Szenarien für die Informatikentwicklung erarbeitet.

Der Erfahrungsaustausch unter den Doktorandinnen und Doktoranden wird ergänzt durch eingeladene Referenten. So berichtet Dr. Heiner Stüttgen, Vice President, NEC Laboratories Europe, über Karrierewege in der Industrieforschung und die Bedeutung einer Promotion. Dr. Olaf Zwintzscher, Geschäftsführer, W3L GmbH, hält einen Vortrag über die abenteuerlichen Seiten einer Unternehmensgründung. Weitere eingeladene Vorträge werden gehalten von Dr. Wiltrud Christine Radau, Deutscher Hochschulverband, und Herrmann Engesser vom renommierten Springer-Verlag.

Organisiert wird das Kolleg von Prof. Dr.-Ing. Gernot A. Fink, Fakultät für Informatik der TU Dortmund. Für das wissenschaftliche Programm zeichnet Prof. Dr. Albrecht Schmidt, Lehrstuhl für Pervasive Computing und User Interface Engineering an der Universität Duisburg-Essen, verantwortlich. „Diese Veranstaltung ist ein weiterer maßgeblicher Schritt zur Vernetzung der Informatikbereiche im Ruhrgebiet“, fasst Prof. Dr.-Ing. Gernot A. Fink den Stellenwert der Veranstaltung zusammen. „Für unsere Promovierenden bietet diese Form des themenübergreifenden Erfahrungsaustausches eine Quelle für neue Ideen und eine Möglichkeit, persönliche Kontakte zu knüpfen.“

Den von der W3L GmbH gestifteten Preis erhält Herr Michael Kallweit von der Ruhr-Uni Bochum für seinen Beitrag „Algebraische Methoden in der Lerntheorie“.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden sich unter der folgenden Internetadresse: