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DLR_School_Lab TU Dortmund unter Beteiligung der Fakultät für Informatik eröffnet

Welche Informationen stecken im Licht der Sterne? Wie bewegt sich das Auto der Zukunft? Wie helfen Roboter in Haus und Garten? Unter dem Motto "Wissenschaft erlebbar machen" hat am 25.11.2008 das DLR_School_Lab TU Dortmund seinen Betrieb aufgenommen. In Anwesenheit des Ministers für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Andreas Pinkwart, und der Bürgermeisterin der Stadt Dortmund, Birgit Jörder, eröffneten die Rektorin der TU Dortmund, Prof. Ursula Gather, und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Klaus Hamacher, das neue Schülerlabor auf dem Campus der Technischen Universität Dortmund.

Die Fakultät für Informatik ist durch Professor Dr. Heinrich Müller, Lehrstuhl für Graphische Systeme, und Prof. Dr. Olaf Spinczyk, Leiter der Arbeitsgruppe Eingebettete Systemsoftware am Lehrstuhl Informatik XII, im DLR_School_Lab TU Dortmund beteiligt. Sie zeigen sich verantwortlich für die Konzipierung und Umsetzung von drei Experimenten: ''AutoLab'', ''Haptische Interaktion'', ''Stereoskopische 3-D-Darstellung'. Diese Experimente sind den Themengebieten ''Energie und Fahrzeuge der Zukunft'' und ''Robotik und virtuelle Welten'' innerhalb des DLR_School_Lab TU Dortmund zugeordnet.

Das DLR_School_Lab TU Dortmund entstand in diesem Jahr als gemeinsames Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Technischen Universität Dortmund. Es verbindet die attraktiven Themen des DLR als einer der größten Forschungseinrichtungen Deutschlands und der TU Dortmund als moderner und leistungsfähiger Hochschule. Gefördert wird das DLR_School_Lab TU Dortmund vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Initiative "Zukunft durch Innovation" (ZdI).

Aufbauend auf dem bereits seit dem Jahre 2000 bewährten Konzept der DLR_School_Labs wurde das neue Schülerlabor direkt auf dem Campus der TU Dortmund angesiedelt. Neben dem Besuch des Labors selbst mit seinen zahlreichen Experimentanlagen, die eigens für Kinder und Jugendliche entwickelt und aufgebaut wurden, besteht für die Schulklassen je nach Altersstufe und Terminlage auch die Möglichkeit, den großen Elektronenbeschleuniger Delta zu besichtigen.

Kurzinformationen zu den Experimenten:

Stereoskopische 3D-Darstellung

Es ist für uns selbstverständlich, dass wir im Alltag dreidimensional sehen. Ingenieure, Architekten, Wissenschaftler oder Mediziner können auf realistische, dreidimensionale Darstellungen auf dem Computer nicht mehr verzichten. Aber warum sehen wir dreidimensional? Und wie ist es möglich, dass wir auf einem flachen Computerbildschirm Objekte dreidimensional sehen? In praktischen Experimenten sollen diese Fragen geklärt werden. Verblüffende Effekte zeigen, warum wir uns optisch täuschen lassen und wo die Zukunft der 3D-Darstellung liegt.

Haptische Interaktion

Täglich berühren wir Tausende von Objekten, entscheiden, ob diese weich oder hart, kalt oder heiß sind. Wenn wir etwas berühren, wird ein komplizierter Prozess aus Wahrnehmung, Reizverarbeitung und Reaktion ausgelöst. In diesem Experiment kommt ein Haptic Device - eine Hardware zur ''Darstellung'' der taktilen Information - zur Anwendung, um mit den Prinzipien taktiler Informationsverarbeitung vertraut zu machen. Virtuelle Objekte können im wahrsten Sinne des Wortes am Computer ''begriffen'' und ihre taktilen Eigenschaften ''gefühlt'' werden.

AutoLab - Software im Automobil

Moderne Kraftfahrzeuge sind ''verteilte, eingebettete Computersysteme auf Rädern''. Die meisten Autofahrer sind sich nicht bewusst, dass sie dutzende Kleinstrechner mit reichlich Megabytes an Software über die Autobahn bewegen! Im Rahmen dieses Experiments können reale Fahrzeugkomponenten wie ein Xenon-Scheinwerfer und ein Gangwahlschalter modernster Bauart selbst programmiert werden. Eine Spezialsoftware zeigt, was im ''Rechnernetz Auto'' während der Fahrt geschieht.

Weitere Informationen finden Sie hier: