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Universität Xidian (Xi’an, China) und Fakultät für Informatik beschließen Austausch von Studierenden

Die Fakultät für Informatik der TU Dortmund baut ihre Beziehungen zu Xi’an, China, weiter aus. Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens mit der dortigen Universität Xidian wird die Grundlage gelegt für den Austausch von Studierenden in den Master- bzw. Graduiertenstudiengänge.

Die Universität Xidian gehört zu den Schlüsseluniversitäten in China. Im chinesischen Hochschulranking nimmt sie einen beachtlichen 24ten Rang ein. Zentrale Schwerpunkt sind vor allem Informatik, Elektronik und Telekommunikation. Die Universität wurde vor 76 Jahren gegründet und zählt heute 15.000 Studierende. Obwohl sie international - insbesondere mit US-amerikanischen und japanischen Universitäten - sehr gut vernetzt ist, ist sie bestrebt, weitere  Potentiale für Kooperationen erschließen.

Die Fakultät für Informatik der TU Dortmund ist seit ihrer Gründung international präsent. Im Hinblick auf die weiterhin drastisch zunehmende Bedeutung des asiatischen Raumes für Wissenschaft und Wirtschaft ist die Dortmunder Informatik an einem nachhaltigen Ausbau der Zusammenarbeit mit etablierten Universitäten und Fakultäten dieser Region interessiert.

Auf der Grundlage dieser gemeinsamen Interessen unterzeichnen die Graduate School der Xidian Universität und die Fakultät für Informatik eine Vereinbarung, die den Austausch von Studierenden im Masterstudium nachhaltig fördert. Beide Seiten erwarten darüber hinaus auch einen intensiven Austausch wissenschaftlicher Ergebnisse und weitere Schritte hin zu gemeinsamen Forschungsarbeiten.

Die Stadt Xi’an, Provinz Shiaanxi, war Ausgangspunkt der Seidenstrasse und ist v. a. bekannt für die Terrakotta-Armee. Die Kontakte Dortmunds zu dieser Stadt mit ca. 7 Mio. Einwohnern reichen zurück in die 80er Jahre. Seit 1991 besteht ein Partnervertrag mit der Stadt Dortmunds. Die nun zwischen den Fakultäten geschlossene Kooperation ergänzt die vor allem kulturellen Kontakte auf Städteebene. Ein Signal für die Relevanz dieser Region ist auch der Beschluss des Goethe-Instituts, die dortigen Aktivitäten zu verstärken.

„Für die Fakultät“, so der Dekan Prof. Dr. Buchholz, „bedeutet die Vereinbarung mit Xidian einen substantiellen Schritt in Richtung einer nachhaltigen Vernetzung. Wie die Wirtschaft, so muss auch die Wissenschaft ihre internationalen Kooperationen verstärken. Und in gewisser Weise ist dies auch Teil des weltweiten Wettbewerbs um die besten Köpfe.“

Nähere Informationen zur Universität Xidian finden Interessierte unter folgenden Webadressen: http://202.117.112.33/EN/index.htm.