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LS Informatik VII organisiert Ruhrgebiets-Meeting

Der Lehrstuhl Informatik VII organisiert zusammen mit dem Fachbereich Raumplanung die dritte Sitzung des Arbeitskreises Hochschulen im Rahmen der Kooperation ruhr3.de am 30. Mai 2008 an der Technischen Universität Dortmund. Beide Lehrstühle sind als assoziierte Beteiligte an der neuesten Kooperation der Metropole Ruhr beteiligt, die das Ziel verfolgt, eine von den Verwaltungsgrenzen unabhängige 3D-Darstellung des Ruhrgebiets im Internet nutzbar zu machen. Die fachliche Beteiligung des Lehrstuhls Informatik VII besteht u.a. in der automatischen Validierung und (semi-) automatischen Fehlerkorrektur von CityGML-Daten, welche die Basis der dreidimensionalen Darstellung repräsentieren.

In der Kooperation „3D-Ruhrgebiet” vereinbaren die Stadtverwaltungen des Ruhrgebiets sowie der Regionalverband Ruhr mit Vertretern aus Wissenschaft und Forschung eine fachliche Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Geoinformation in 3D-Technik. Der Lehrstuhl für graphische Systeme unterstützt das Projekt bei der Überprüfung der Daten auf geometrische Fehler, aber auch auf syntaktische Fehler und entwickelt Algorithmen zur (semi-) automatischen Korrektur dieser im bundesweit erarbeiteten OGC-Standard „CityGML“ vorliegenden Daten.

Erstes Ziel ist die Erstellung einer auf das Liegenschaftskataster gestützten, digitalen 3D-Geodatenbasis für das Ruhrgebiet. Dabei sollen die in der Region vorhandenen Strukturen, Daten und Potenziale digitaler Geodaten gemeinsam eingesetzt, ausgebaut und in Form einer von den Verwaltungsgrenzen unabhängigen 3D-Darstellung des Ruhrgebiets nutzbar gemacht werden.

Nahziel für den Modelleinsatz ist die Kulturhauptstadt 2010. Für dieses herausragende Ereignis soll die gesamte Region virtuell 3-dimensional im Internet präsentiert werden. Nutznießer eines 3-D-Ruhrgebiets ist aber nicht nur die Kulturhauptstadt, dreidimensionale Daten werden zukünftig im Wettbewerb der Region immer wichtiger. Sei es für den Tourismus, die Wirtschaftsförderung, den Umweltschutz, Planung oder Wissenschaft - die Region, die ihren Bestand und ihre Visionen plastisch ausdrücken kann ist allen anderen gegenüber im Vorteil. Der Raum wird greifbarer als in einer Karte, die Vision wird erlebbar, das Stadtbild aus verschiedenen Perspektiven sichtbar.



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Kontakt

Prof. Dr. Heinrich Müller
Professor (im Ruhestand)
Tel.: 0231 755-4736