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Erfolgreiche europäische Sommerschule zur "Wissensentdeckung in verteilten Daten"

Nach der 1. europäischen Sommerschule, 14.-16.September 2006 in Dortmund, organisierte Prof. Dr. Katharina Morik vom Lehrstuhl Informatik 8 in diesem Jahr die 2. europäische Sommerschule zu „Knowledge Discovery in Ubiquitous Computing“, 3.-9. März 2008, an der Universität Porto. Das europäische Projekt Kdubiq (www.kdubiq.org, IST-FET 021321), in dem Katharina Morik die Aus- und Weiterbildungsaktivitäten leitet, erkundet die Wissensentdeckung in verteilten Daten. Dieses neue Teilgebiet des Data Mining verlässt die bisherige Annahme, dass alle Daten an einer Stelle in einheitlichem Format gespeichert sind und es keine Realzeitanforderung für die Analyse selbst gibt.

Das Programm entsprach einer Vorlesung von 2 SWS Vorlesung und 1 SWS Übung, so dass Teilnehmer sich auch bei Prof. Morik prüfen lassen konnten, um Leistungspunkte zu erwerben. Insgesamt kamen 54 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 20 Ländern – sogar aus USA und Singapur war je ein Teilnehmer angereist! Die Mehrzahl der Hörerinnen und Hörer besaßen als höchsten Abschluss ein Diplom (Master), aber auch promovierte Wissenschaftler kamen, um sich über das neue Gebiet zu informieren. Unter den 9 Lehrenden war auch Prof. Dr. Peter Marwedel vom Lehrstuhl Informatik 12, der in eingebettete Systeme einführte. Im Kern des neuen Gebietes behandelten die Professoren Hillol Kargupta (University of Maryland, Baltimore, USA), João Gama (University of Porto) und Michèle Sébag (Université Paris-Sud, Frankreich) neue Algorithmen, welche die besonderen Anforderungen des verteilten Data Mining erfüllen. Trotz des umfassenden Programms waren die Teilnehmer unermüdlich und begeistert dabei und vergaben in der Lehre-Evaluation überwiegend die Note „sehr gut“ oder „gut“.