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G-DUR berät erfolgreich: Data-Mining-Spezialist „Rapid-I“ erhält 50.000 Euro-Preis!

Eine intelligente Software, die ungenutztes Firmenwissen aufbereiten kann, bescherte dem Data-Mining-Unternehmen „Rapid-I“ den mit 50.000 Euro dotierten Start-Up-Preis „Open Source Business Award“. Mit ihrem Datenanalyseprogramm gelang es den Dortmunder TU-Absolventen Ralf Klinkenberg und Ingo Mierswa, eines der weltweit führenden Produkte zur intelligenten Analyse großer Datenmengen zu entwickeln. Die Auszeichnung von „Rapid-I“ ist auch ein Erfolg des Gründernetzwerks für Dortmunder Hochschulen G-DUR, das von der Transferstelle der TU Dortmund koordiniert wird. Gründungslotse Sebastian Hanny und das G-DUR-Team betreuten Ralf Klinkenberg und Ingo Mierswa von der Idee bis zur Gründung.

Das Konzept für ein intelligentes Datenanalyseprogramm entwickelten die beiden TU-Absolventen bereits während ihrer Studienzeit, so Ralf Klinkenberg: „Die Idee für die Software kam uns im Rahmen eines Forschungsprojektes am Lehrstuhl für künstliche Intelligenz. Wir benötigten für unsere Forschungsarbeit flexible Tools, die sich wie Bausteine schnell an neue Aufgaben anpassen.“ Mitte 2006 kam dann das G-DUR-Team ins Spiel und half bei der Realisierung der Idee. Gründungslotse Sebastian Hanny unterstützte Ralf Klinkenberg und Ingo Mierswa bei der Beantragung von Fördergeldern, vermittelte Kontakte zu Unternehmensberatern und Marketing-Experten und erarbeiteten gemeinsam einen Businessplan. Er bereitete sie auch auf die start2grow-Gründungswettbewerbe der Stadt Dortmund vor, bei dem sie auch prompt einen der „Top Ten“ Plätze belegten. Das im Dezember 2006 gegründete Unternehmen „Rapid-I“ wurde auch jetzt wieder für seine Arbeit belohnt: Ende Januar erhielten sie den mit 50.000 Euro dotierten „Open Source Business Award“.

Über die Software „RapidMiner“: Die Open-Source-Data-Mining-Software „RapidMiner“ (vormals YALE) ist eines der weltweit führenden Produkte zur intelligenten Analyse großer Datenmengen. „RapidMiner“ bietet über 400 verschiedene Operatoren zur Aufdeckung von Zusammenhängen in Daten sowie zahlreiche 2D- und 3D-Visualisierungsmöglichkeiten solcher Zusammenhänge. Laut einer 2007 durchgeführten Umfrage des bedeutendsten Web-Portals im Bereich Data-Mining und Wissensentdeckung, „KDnuggets.com“ ist „RapidMiner“ unter 534 Data- Mining-Experten das weltweit am weitesten verbreitetste Open-Source-Data-Mining-Tool, die am dritt-häufigsten eingesetzte Software zur Datenanalyse insgesamt und die führende deutsche Data-Mining-Lösung. In über 30 Ländern weltweit nutzen viele tausend Anwender „RapidMiner“. Der Anwender- und Kundenkreis setzt sich sowohl aus großen Unternehmen als auch aus mittelständischen Unternehmen zusammen. Insgesamt wurde diese Software in den drei letzten Jahren über 250.000 mal heruntergeladen, alleine im August 2007 mehr als 20.000 mal.


Über das G-DUR-Gründernetzwerk

Das Netzwerk „Gründung aus der Wissenschaft in Dortmund und Region“ (G-Dur) wird unterstützt im Rahmen der Initiative Existenzgründungen aus der Wissenschaft (EXIST) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Partner des G-DUR-Netzwerks sind die TU Dortmund, die Fachhochschule Dortmund, die Stadt Dortmund mit ihren start2grow-Gründungswettbewerben und die Technologiezentren in Dortmund, Lünen, Schwerte, Hamm und Kamen. Das Netzwerk bietet ein Lehrprogramm zur Selbstständigkeit, Gründungslotsen an den Dortmunder Hochschulen, die Unterstützung in den Dortmunder Gründungswettbewerben start2grow und kostengünstige Starterbüros, so genannte Pre-Incubator-Zentren. Seit Start des Netzwerks 2002 haben die Partner über 70 Unternehmensgründungen begleitet.