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Ehrungen von Fakultätsmitgliedern

Wim Martens 1. Dortmunder Mitglied des Junge Kollegs der Akademie der Wissenschaften NRW

Als erster Dortmunder Nachwuchswissenschaftler wird heute Dr. Wim Martens vom Lehrstuhl Informatik I – Logik in der Informatik – der Technischen Universität Dortmund in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften berufen.

Prof. em. Dr.-Ing. Hans-Paul Schwefel in England ausgezeichnet: Die University of Birmingham verlieh ihm die Ehrendoktorwürde.

Die britische Hochschule würdigte damit seine besonderen Verdienste in der Forschung über Evolutionäre Strategien. Der University of Birmingham ist Schwefel seit Jahren verbunden. So engagiert er sich vor allem bei CERCIA (Centre of Excellence for Research in Computational Intelligence and Applications), einem Forschungszentrum, das der Universität angehört.

Hans-Paul Schwefel, geboren am 4.Dezember 1940, war von 1985 bis 2006 Inhaber des Lehrstuhls Informatik XI. Er war Mitgründer und Präsident des Informatik Centrum Dortmund sowie Sprecher des Sonderforschungsbereichs „Design und Management komplexer technischer Prozesse und Systeme mit Methoden der Computational Intellegence“. Von 1990 bis 1992 war Schwefel Dekan der Informatik und von 1998 bis 2000 Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs.

Mit seiner bahnbrechenden Dissertation in den siebziger Jahren zu Algorithmen, die der natürlichen Evolution abgeschaut sind, legte Hans-Paul Schwefel die Fundamente zu einem Teilgebiet der Informatik, welches heute zusammen mit den künstlichen neuronalen Netzen und der Fuzzy-Logik als Computational Intelligence bezeichnet wird. Hans-Paul Schwefel ist Verfasser von weit mehr als hundert Publikationen, Mitherausgeber mehrerer wissenschaftlicher Zeitschriften und Buchreihen sowie Gutachter für Gremien im In- und Ausland.

Die Laudatio und weiter Bilder finden Sie hier:

Prof. Dr. Ingo Wegener für weitere 3 Jahre vom Bundespräsidenten in den Wissenschaftsrat berufen.

Do., im Feb. 2007 - Prof. Dr. Ingo Wegener ist von Bundespräsident Horst Köhler erneut zum Mitglied des Wissenschaftsrates berufen worden. Seit Februar 2004 sitzt Prof. Wegener in diesem Gremium. Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten.

Prof. Dr.-Ing. Claudio Moraga erhielt die Ehrendoktorwürde der Universität Niš, Serbien.

Prof. Dr.-Ing. Claudio Moraga

Prof. Dr. R. S. Stankovic, Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. C. Moraga, Prof. Dr. G. Milovanovic (Rektor), Prof. Dr. B. Kamenov (Vize-Rektor) (v.l.n.r.)

Prof. Dr.-Ing. Claudio Moraga absolvierte sein Studium der Elektrotechnik an der Katholischen Universität zu Valparaiso (Chile) und am Massachusetts Institute of Technology (USA). Er promovierte 1972 zum Dr.-Ing. in Elektrotechnik mit dem Thema "Mehrwertige Digitalsysteme" an der T.U. Federico Santa Maria (Chile). Nach einer langjährigen Dozententätigkeit in Chile und an der Universität Dortmund wurde Prof. Dr.-Ing. Moraga 1985 auf eine Professur für Rechnerarchitektur am Fachbereich Mathematik und Informatik der Universität Bremen berufen.

1986 übernahm Prof. Dr. Moraga schließlich eine Professur am Lehrstuhl Informatik I. Seine Forschungsinteressen umfassen Themen aus der mehrwertigen Schaltwerktheorie, intelligente Systeme, und Spektraltechniken. Seit März 2002 ist Prof. Dr. Moraga im Ruhestand. Am 1.02.2006 erhielt er eine Ehrenpromotion von der Universität Niš, Serbien, für seine wissenschaftlichen Arbeiten und die langjährige Zusammenarbeit mit dortigen Wissenschaftliern. Die Laudatio wurde von Herrn Prof. Dr. R. S. Stankovic vorgetragen.

Konrad-Zuse-Medaille für Prof. Dr. Ingo Wegener

Für seine besonderen Verdienste um die Informatik erhielt Prof. Ingo Wegener die Konrad-Zuse-Medaille. Die feierliche Ehrung fand im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik am 5. Oktober 2006 in Dresden statt. Die Jury ehrte Ingo Wegener wegen seiner wegweisenden Forschungsbeiträge auf dem Gebiet der Theoretischen Informatik sowie seiner außergewöhnlich engagierte Lehre und Nachwuchsförderung. Als Vorsitzender des Auswahlausschusses hat Ingo Wegener den Bundeswettbewerb Informatik über viele Jahre geprägt. Zudem engagiert er sich in der Stiftung „Jugend forscht“ sowie im Wissenschaftsrat der Bundesregierung für die Informatik.

Seit 1987 wird die Konrad-Zuse-Medaille für die Verdienste um die Informatik alle zwei Jahre an herausragende Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verliehen. Sie stellt eine Anerkennung für den langjährigen außergewöhnlichen Einsatz für die Informatik dar. Ingo Wegener ist der elfte Informatiker, der diese Auszeichnung erhält, die als die höchste Auszeichnung für Informatik im deutschsprachigen Raum gilt.

Ingo Wegener ist Jahrgang 1950 und wuchs in Bremen auf. In Bielefeld steuerte er Mathematik, wo er 1978 promovierte und 1981 habilitierte. Nach einer Professur in Frankfurt am Main hat er seit 1987 den Lehrstuhl Informatik II an der Universität Dortmund inne. Wegener ist unter anderem auch Gutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Mitglied des Wissenschaftsrates sowie der Bundesjury im Nachwuchs-Wettbewerb „Jugend forscht“.

 



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