Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Hauptinhalt

DFG fördert Kooperationsprojekt zur Analyse von Keilschrifttafeln

Die DFG fördert im Rahmen des Projekts "Computer-unterstützte Keilschriftanalyse" (CuKa) ein Kooperationsprojekt zwischen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und der Fakultät für Informatik der TU Dortmund. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Analysesystems für Keilschrifttafeln, das die automatische Suche nach Zeichen und Wörtern ermöglicht und damit philologische Forschungen unterstützt.

CuKa_Infografik_klein

Die DFG fördert im Rahmen des Projekts "Computer-unterstützte Keilschriftanalyse" (CuKa) für drei Jahre ein kooperatives Forschungsprojekt zur Repositoriums- und Domänen-übergreifenden Analyse von Keilschrifttafeln zur Kollaboration benutzerzentrierten Operationalisierung philologischer Arbeitsweisen.

In dem gemeinsamen Projekt der Arbeitsstelle "Corpus der hethitischen Festrituale" (HFR) der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz (Projektleitung: Prof. Dr. Gerfrid G.W. Müller, Institut für Altertumswissenschaften der Julius-Maximilians-Universität Würzburg), der Arbeitsgruppe "Mustererkennung in Eingebetteten Systemen", Lehrstuhl Informatik 12 (Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Gernot A. Fink) und dem Lehrstuhl für Graphische Systeme, Informatik VII (Projektleitung: Dr. Frank Weichert), beide an der Fakultät für Informatik der Technischen Universität Dortmund, sollen Methoden zur automatischen Suche nach Keilschriftzeichen und -konstellation auf Fotografien und 3D-Modellen erarbeitet werden.

Die übergeordnete Zielsetzung des Projekts ist die Bereitstellung eines kooperativen Online-Visualisierungs- und Analysensystems, welches unter Einsatz tiefer neuronaler Netzwerke sowie Methoden zur zwei- und dreidimensionalen Datenprozessierung Zeichen und Wörter unabhängig von Transliterationen und ihren Interpretationen findet und gleichzeitig die individuellen Zeichenformen zur Verfügung stellt. Dies ist sowohl für Zeichenlisten, Paläographie, Autorenidentifikation und Joins in der Keilschriftforschung von nachhaltiger Bedeutung.