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Mustererkennungs-Team gewinnt bei der ICDAR 2015 Key Word Spotting Competition

Das Team der Arbeitsgruppe Mustererkennung in Eingebetteten Systemen hat in der Key Word Spotting Competition 2015, die im Rahmen der 13-ten International Conference on Document Analysis and Recognition (ICDAR) ausgerichtet wurde, den "trainings-freien" Wettbewerb gewonnen. Die von Leonard Rothacker, Sebastian Sudholt und Gernot A. Fink entwickelte Methode war in der Lage, die Verfahren der Konkurrenz-Teams sowohl in einem segmentierungs-freien als auch in einem segmentierungs-basierten Benchmark mit deutlichem Abstand zu schlagen.

Als Key Word Spotting bezeichnet man das Problem, in einer Sammlung von Dokumentenabbildern diejenigen Wortabbilder zu finden, die für eine bestimmte Anfrage relevant sind. In dem sog. "trainings-freien" Wettbewerb der 2015er Key Word Spotting Competition wurden als Anfragen Wortabbilder verwendet, ein Szenario, das man üblicherweise als Query-by-Example bezeichnet. Der Wettbewerb war weiterhin unterteilt in zwei Aufgabenstellungen: Für die erste war eine Segmentierung der Dokumentenkollektion in Wortabbilder vorgegeben während für die zweite Aufgabenstellung komplette Dokumentseiten ohne jegliche Segmentierung zu bearbeiten waren. In beiden Aufgabenstellungen erreichte das Team der Arbeitsgruppe Mustererkennung in Eingebetteten Systemen die höchste Bewertung und damit auch den Gesamtsieg in dem "trainings-freien" Wettbewerb. Eine komplette Evaluierung der ICDAR Key Word Spotting Competition 2015 findet man hier während die Dortmunder Gewinnermethode im Detail hier beschrieben ist.