Prof. Dr. Dietmar Jannach, der 1973 in Klagenfurt geboren wurde, arbeitete zuletzt als außerordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Angewandte Informatik an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt. Vorwiegend beschäftigt sich Jannach mit intelligenten Anwendungen im Bereich elektronischer Services, insbesondere auf den Gebieten interaktiver Verkaufslösungen und Empfehlungssysteme sowie auf dem Gebiet der Konfigurationssysteme für variantenreiche Produkte und Dienstleistungen. Seine Forschungstätigkeit ist in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten dokumentiert, die unter anderem in den wichtigsten Publikationsorganen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz veröffentlicht wurden.
Prof. Dr. Dietmar Jannach von der Universität Klagenfurt hat den Ruf auf die Stiftungsprofessur „Dienstleistungsinformatik“ an der TU Dortmund zum 1. März dieses Jahres angenommen. Die Stiftungsprofessur ist auf fünf Jahre eingerichtet, die Anschubfinanzierung in Höhe von jährlich 80.200 Euro übernehmen der Westfälisch-Lippische Sparkassen- und Giroverband (WLSGV), die Sparkasse Dortmund sowie die Gesellschaft der Freunde der Universität Dortmund e.V.. Die TU Dortmund gehört damit bundesweit zu den ersten Hochschulen, in denen das Fachgebiet Dienstleistungsinformatik durch eine Professur vertreten ist.
Prof. Peter Buchholz (Dekan Informatik), Prof. Dietmar Jannach (Stiftungsprofessor), Prof. Eberhard Becker (Rektor der TU Dortmund), Uwe Samulewicz (Sparkasse Dortmund) und Prof. Bodo Weidlich (Vorsitzender der Freundegesellschaft)
Die Stiftungsprofessur ist ein wesentlicher neuer Baustein des anwendungsorientierten Studienschwerpunktes Dienstleistungsinformatik in der Informatik. Von dieser Erweiterung des Forschungsspektrums und des Studienangebots der TU Dortmund versprechen sich die Vertragspartner positive Impulse für die Entwicklung der Region. Die Aspekte der Finanzwirtschaft sollen künftig in Forschung und Lehre integriert werden, um auf diese Weise Qualifikationen für praxisorientierte Aufgaben in der Dienstleistungbranche zu vermitteln. Zudem soll durch den Forschungsschwerpunkt das „dortmund-project“ gestützt und damit ein wichtiger Beitrag zur Wirtschaftsförderung in Westfalen-Lippe und der Dortmunder Region geleistet werden. Die Stifter erwarten zudem, dass junge Menschen motiviert und qualifiziert werden, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Die von den Stiftern zur Verfügung gestellten Mittel werden vorrangig für die Personalkosten der Professur verwandt. Die TU Dortmund stellt die angemessene räumliche Unterbringung und die notwendige personelle und sächliche Grundausstattung der Professur sicher.
Die Stiftungsprofessur wird folgende Bereiche an der Fakultät für Informatik bearbeiten: